Schlagwort-Archive: Kultur

Ey, Musik

So oder so, gute Medizin.

willi beginnt wieder. Und zwar mit Carly Simon. Seinem Lieblingsmenschen würde das gefallen. willi sowieso. Schön.

Der mick kommt wieder mit zwei Liedern daher: Carole King singt It’s Too Late und Alin Coen.(Und Ina Müller legt sich ziemlich ins Zeug!)

ernst ist manchesmal wunderlich. Er hat dieses Mal The Hot Sardines als Vorschlag: Bei Mir Bist Du Schoen.

Laßt es Euch gut gehen!

* Ob die nur spielen wollten oder dezidiert eine Geschichte zu erzählen hatten, Klekih-petra hätte das sicherlich als Gute Medizin bezeichnet. Frei nach Karl May, Winnetou I.

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Willemsen, Steinbeck, Beuys und so

Forensiker aller Länder vereinigt euch!

– Haben die doch längst. Die sind auf dem Vormarsch.

Ok. Die Forensiker haben es also fast geschafft? War denn der Steinmeyer auch so einer?

– Den kenne ich nicht. Steinbeck, den kenne ich. Und das war keiner.

Ahh, Du meinst so einen Satz wie: Vielleicht ist ein Begreifen immer erst hinterher möglich. S.120*

Politik ist lustig. Stammt, soweit ich informiert bin, von Josef Beuys. Grandios aber auch kein ausgesprochener Forensiker, obwohl? Nein, eher nicht.

Und wer war jetzt einer, Deiner Meinung nach?

– Roger Willemsen (zum Beispiel). Er beobachtet ein Ehepaar, offensichtlich haben sie sich längst arrangiert. Er sieht den Ehemann an und spürt, was er denkt.
Im Grunde aber, schießt es ihm durch den Kopf, ist es aber noch schlimmer: Wenn das Leben nicht aus Dingen bestünde, die einem das Leben erleichtern sollen und hinter denen man lebenslänglich her ist, man wüsste gar nicht, warum man leben sollte. (S.12)
Dafür könnte ich ihn heute noch drücken, knutschen. So etwas in der Art. (Was er sich – aus gutem Grund – sicherlich verbeten hätte, wir kannten uns doch gar nicht.)

Das Ehepaar hat sich abgefunden und aufgegeben.

– Genau. Und mit solchen Sätzen hantierte der ständig. Willemsen erklärt den Gedanken kaum. Gibt aber die Situation wieder, in der er es fühlte. Das gilt für viele Zusammenhänge. Und Zusammenhänge konnte er sehen. Er seziert, breitet aus, lässt die Leser dann selbst (be)urteilen.

Eine poetische Reportage, so zu sagen.

– Ein anderes Beispiel. Der Heller schrieb einmal: mit welchem tonarm sie diese platte abspielen ist uns scheißegal **

Du bist davon überzeugt, das war ernst gemeint?

– Natürlich war das ernst gemeint.

Du meinst, denen war allesamt wichtig, dass sie sich erst ein mal selbst zurechtfanden. Wenn dabei noch ein paar ihrer Erzeugnisse verkauft wurden, umso besser?

– Man könnte es auch so sagen: Wer je von der Atmosphäre alter Bahnhöfe berührt wurde, auf denen Menschen, noch ganz mit Fremde behangen, ankommen, um ihren ersten Blick auf das Neuland zu werfen, der sieht der Umwandlung dieser sozialen Umschlagplätze von Hoffnung und Elend in Zentren des Erlebnis-Shoppings mit Widerwillen zu. (S.40)

Roger Willemsen: Deutschlandreise Fischer-TB, Fankfurt am Main April 2004. Hier: 12. Auflage 2016

* John Steinbeck: Die Reise mit Charley. Auf der Suche nach Amerika. Wien, 2002. Paul Zolany Verlag. Aus dem Englischen und mit einem Nachwort von B. Kroeber. (Die Originalausgabe erschien 1962.)
ISBN 3 552 05190 2

** André Heller: Platte (1970). AVRS 9265 St

PS.: Forensik meint hier die Art wie jemand seine Gedanken formuliert. Es ist von einem Qualitätsurteil sehr weit entfernt. Wie überall gibt es solche und solche.

Tom Patty, Zimmermänner und andere Leute

In jedem Fall hilft es.

willi beginnt dieses Mal wieder. Und zwar mit End Of The Line. Schön.

Der mick hat zwei Lieder als Vorschlag: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – Kennst du Werner Enke?. Und ausserdem schlägt er noch Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – It’s OK to love DLDGG vor, weil das eben auch so schön klar, eindringlich, und voll von Lebensfreude ist.

Kaum verwunderlich ist ernst. Er hat dieses Mal die Zimmermänner als Vorschlag: Die große Sporadische (official).

Laßt es Euch gut gehen!

* Ob die nur spielen wollten oder dezidiert eine Geschichte zu erzählen hatten, Klekih-petra hätte das sicherlich als Gute Medizin bezeichnet. Frei nach Karl May, Winnetou I.
Heute ist Tom Patty gestorben. R.I.P.

Medizin, gute ** (that is the message)

Kaum ist man mal für sich, da machen die schon Theater.

Stimmt, ich war wirklich irgendwo unterwegs. Sicher nicht mit dem Professor in Triest. Was der da wollte, das kann man sich ja denken. Abhaken, einfach abhaken.

Hilft gegen fast alles:
All You Need Is Love

Diese Gefühltheit, ein Trauerspiel.

Und Pottendorf? Lachhaft. Als ob mich so ein Stau bei Bielefeld interessiert.

Ach ja, aus der Nummer komme ich wohl nicht mehr heraus.. ich gebe auch meinen Senf dazu. (Wenn denn die andern zwei mich lassen.)

Jeder hat so seins: Herr Kettler

Gut goan! – Ist westfälisch und bedeutet soviel wie: „Lasst es Euch gut gehen!“
So isset. Gruß ernst.

** Klekih-petra frei nach Karl May, Winnetou I.

Moralische Anatomie

Da hat mir kürzlich mitten im Bett
eine Studentin der Jurisprudenz erklärt:
Jungfernschaft sei, möglicherweise, ganz nett,
besäß aber kaum noch Sammlerwert.

Ich weiß natürlich, daß sie nicht log.
Weder als sie das sagte,
noch als sie sich kenntnisreich rückwärtsbog
und nach meinem Befinden fragte.

Sie hatte nur Angst vor dem Kind.
Manchmal besucht sie mich noch.
An der Stelle, wo andere moralisch sind,
da ist bei ihr ein Loch…

                                Erich Kästner

Entnommen aus: Das Erich Kästner-Buch. Hrsg. R.Hochhut. Artium Verlag AG, Zürich.

Morgens und abends zu lesen

Der, den ich liebe
Hat mir gesagt
Daß er mich braucht

Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinen Weg und
Fürchte von jedem Regentropfen
Daß er mich erschlagen könnte.
 

                                Bertolt Brecht

Aus: Gedichte, die glücklich machen. ISBN 978 3 458 35997 5

Ich habe dich so lieb

Ich habe dich so lieb!
Ich würde dir ohne Bedenken
Eine Kachel aus meinem Ofen
Schenken

Ich habe dir nichts getan
Nun ist mir traurig zu Mut.
An den Hängen der Eisenbahn
Leuchtet der Ginster so gut.

Vorbei – verjährt –
Doch nimmer vergessen.
Ich reise.
Alles, was lange währt,
Ist leise.

Die Zeit entstellt
Alle Lebewesen.
Ein Hund bellt.
Er kann nicht lesen.
Er kann nicht schreiben.
Wir können nicht bleiben.

Ich lache.
Die Löcher sind die Hauptsache
An einem Sieb.

Ich habe dich so lieb.

                                Joachim Ringelnatz

Im Online-Lexikon Wikipedia gibt es zu diesem Künstler einen umpfangreichen Artikel.

Off topic

Heute war ich auf einer Fortbildung. Warm war es da. Sehr warm.

Unter anderem ging es um Methoden. Da wurde uns ein Video vorgestellt. Das hatte zum Thema ein schreckliches Wort mit einem großen ‚A‘.

Aber im Grunde geht es darum, wie man mit Wahrheit umgehen kann. Um Empathie, Einfühlungsvermögen und schlussendlich geht es um Liebe. Wie sieht mein Lebensentwurf aus? Wer bin ich?

Das Video geht so. Gemacht hat es Marie Meimberg.

Zimmermänner und andere Gentlemen (war: Sir P. McCartney zum 75sten)

Sir P. McCartney zum 75sten* In jedem Fall hilft es. Ich schließe mich den guten Wünschen natürlich an. Aber es soll aus diesem Anlass keine Beatles-songs geben.

Was anderes soll es sein:
willi beginnt dieses Mal wieder. Und zwar mit dem Hanse Song Festival 2017. Schön.

Der mick, auch nicht faul, hat dieses Mal wieder zwei Lieder als Vorschlag: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – Kennst du Werner Enke?. Und ausserdem schlägt er noch Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – It’s OK to love DLDGG vor, weil das eben auch so schön klar, eindringlich, und voll von Lebensfreude ist.

Kaum verwunderlich ist ernst. Er hat dieses Mal die Zimmermänner als Vorschlag: Die große Sporadische (official).

Laßt es Euch gut gehen!

* Ob die nur spielen wollten oder dezidiert eine Geschichte zu erzählen hatten, Klekih-petra hätte das sicherlich als Gute Medizin bezeichnet. Frei nach Karl May, Winnetou I. Der Haussender hat gesten an den 75. Geburtstag eines wirklich großen Musikers erinnert.

Sir P. McCartney zum 75sten*

In jedem Fall hilft es.
Ich schließe mich den guten Wünschen natürlich an.
Aber es soll aus diesem Anlass keine Beatles geben.

willi beginnt dies Mal wieder. Und zwar mit dem Hanse Song Festival 2017.
Schön.

Der mick, auch nicht faul, hat dieses Mal wieder zwei Lieder als Vorschlag: Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – Kennst du Werner Enke?. Und ausserdem schlägt er noch Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – It’s OK to love DLDGG vor, weil das eben auch so schön klar, eindringlich, und voll von Lebensfreude ist.

Nicht verwunderlich ist ernst. Er hat dies Mal die Zimmermänner als Vorschlag: Die große Sporadische (official).

Laßt es Euch gut gehen!

* Ob die nur spielen wollten oder dezidiert eine Geschichte zu erzählen hatten, Klekih-petra hätte das sicherlich als Gute Medizin bezeichnet. Frei nach Karl May, Winnetou I. Der Haussender hat heute an den 75. Geburtstag eines wirklich großen Musikers erinnert.