Zeit (war: Tausendfüßer und Regenwurm)

Zeit ist alles was man braucht.

Mist. So sagen die einen (sonst ernst).
Hä?! So die anderen (oder willi).
Mit den Schultern zucken die dritten.

Wenn Menschen mit der Zeit konfrontiert werden, sind sie oft ärgerlich, wütend oder verzweifelt. Manche reagieren zornig, sind aufbrausend. Andere haben vielleicht schon aufgegeben, bleiben scheinbar gelassen. Zeigen sich weise oder haben sich einfach abgefunden.

Natürlich ist Zeit haben leichter als als gedacht und trotzdem ist es schwer es dann doch zu tun. Wir alle glauben ja insgeheim – nur insgeheim – wir glauben also, wir seien unverwundbar und das Leben dauert ewig.

Bemerken wir dann, dass es nicht so ist, sehen wir oft nur noch die Rückleuchten. Der Zug ist längst abgefahren. Wir hadern dann mit dem, was gemeinhin als Schicksal bezeichnet wird.

Dem ist es nämlich vollkommen egal, wie wir Leben. Es hat kein Gewissen. Da geht es nicht um gut und böse. Das sind menschliche Kategorien. Möglich, dass es ein Spiel ist. Die Regeln sind hart und kaum gerecht. Zocker wissen was ich meine.

Leben ist so.
Oder so.
Gerecht ist was anderes.
Dumm gelaufen.

Ein Tausendfüßer überlegte einmal, welches Bein er zuerst.. Genau. Seitdem gibt es den Regenwurm.

Das mit der Zeit sagt sich sehr leicht. Es ist schwer getan. Doch ich glaube, trotz allem, es geht nur so.
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Siehe dazu die guten Artikel Die letzten Worte von guinness44 oder Deine Reise von marga auwald.

Von Tina Dickow habe ich dazu Musik gefunden: So http://www.youtube.com/watch?v=Kkw3R8Qotro oder so http://www.youtube.com/watch?v=Z6ZeqDEHg_M.

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4 Gedanken zu „Zeit (war: Tausendfüßer und Regenwurm)

  1. wolkenbeobachterin

    ich sehe bei der frage an den tausendfüßler einen stolpernden tausendfüßler. 🙂 ja, wir sind sterblich, alle. verbringen wir also unsere zeit so, wie es uns am besten gelingt und gefällt. einen schönen sonnigen sonntag dir, lieber mick.

    Antwort
  2. magguieme

    Danke, das ist ein schönes Erinnern und viele deine Gedanken kommen mir bekannt vor. Erst kürzlich hörte ich, dass vielleicht nicht wir die Fragen stellen (sollen), sondern das Leben sich an uns wendet, damit wir die Antworten leben. Was entdecken wir dann? Und: Sind die Antworten der anderen auch unsere?

    Antwort

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