Was soll’s?

Wenn einer, der mit Mühe kaum
geklettert ist auf einen Baum
schon meint, dass er ein Vogel wer
so irrt sich der.
W.Busch

So irrt sich der.
Es liegt etwas in der Luft. Man kann es schnuppern.
Offenbar haben viele Menschen einen Hang, sich Orientierung zu suchen.

(The Beatles Hey Bulldog! und quasi als Endpunkt: The Beatles – Don’t Let Me Down.)

Dazu sucht man sich gern mal so gebrochene Typen. Da gruselt es sich so schön, und ausserdem ist es ja alles gar nicht sooo schlimm. (Es hat noch immer gut gegangen.)

(The Band – Forever Young. Ich mag noch immer lieber: Andre Heller & Wolfgang Ambros – Für immer jung 1982. Klar sind das anfangs auch Epigonen, aber was für welche:
André Heller – Wie mei Herzschlag.)

Also, wie soll man denn wissen, was man mal macht, ‚bevor‘ man es macht? *

Erasmus v. Högendorf verstarb übrigens vor etwa dreihundert Jahren schon an der Erkenntnis, dass das Leben zu Ende gelebt werden muss.**
Das soll’s – sonst eher nichts.

* J.D. Salinger: Der Fänger im Roggen. Die Neuübersetzung von Eike Schönfeld. 1.Auflage – Köln: Kiepenheuer&Witsch, 2003. ISBN 3 462 03218 6
(Erstveröffentlichung: 1951 unter dem Titel The Catcher in the Rye)

** Hanns Dieter Hüsch: Rede vom Leben. Zitiert nach: Gesellschaftsabend.
ISBN: 3 932219 30 9

Bap – Maat et joot 2006 live

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2 Gedanken zu „Was soll’s?

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