Trotz alledem

Das Leben ist schön.
Manchmal,
aber dann sehr.

Dauergrinsen
ist zu anstrengend.
Ausserdem glaubt das keiner.

Qualen gibt es genug.
Es haben sich Menschen
auch schon totgelacht.

Ursachen für Gram und Tod
gibt wie Sand in der Wüste.
Groß ist überall die Not.

Und manchmal
ist das Leben schön.
Trotz alledem.

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8 Gedanken zu „Trotz alledem

  1. kaetheknobloch

    Ich stelle mir das gerade von willi gesungen vor, während er beenebaumelnd auf einem Pflaumenbaum hockt. Und kann lächeln. Danke dafür. Hat er vielleicht das Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör irgendwo gesehen. Es ist mir ausgebüxt…

    Antwort
    1. mickzwo Autor

      Ich, wiederum, danke Ihnen herzlichst für Ihr lächeln. Dann, ich habe mich sofort nach willi umgesehen, um ihn zu befragen; also dann kam ich allerdings gehörig ins Stocken. Er lauschte den Winden – und da will er nicht gestört sein. Kurz: wir haben im Anschuss an seine Lauschübungen über das Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör konferiert. Er hat es in letzter Zeit nicht gesehen. Ich auch nicht. Aber – und da muss ich dem willi energisch beipflichten – das Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör würde Ihnen niemals – unter gar keinen Umständen – ausbüxen. Ausser Sie machten den unverzeihlichen Fehler mit ihm zu schimpfen, weil es nicht da war. Dann, ja dann schon des Trotzes wegen… denn töricht kann es schon sein. Zwar kurz nur, aber heftig. So ein Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör kann sich verfansen, vertiefen, verlaufen, es kann schon mal alles um sich herum vergessen, weil es etwas gesehen hat, das es anrührte. Aber es kommt immer zu Ihnen zurück. Es liebt Sie, besser: es ist Ihr Freund. Solcherlei Ansichten vertrat mein willi. Ich glaube, er liegt da richtig.

      Es wird schon, liebe Grüße. mick

      Antwort
      1. kaetheknobloch

        Lieber mick, Ihr willi ist ein ganz schön weiser Mann. Vermutlich wird er abwinken, wenn ihm das angetragen wird und pfeifend übers nächste Brückengeländer klettern, um nach den Flußkieseln zu sehen, aber ich bin mir dessen sicher. Ich werde also geduldig und ohne Hader auf das Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör warten. Ich suche gleichmal den schönsten aller Äpfel, also den krumpeligverwachsenen, aus dem Erntekorb heraus und lege ihn als Willkommensgruß auf die Fensterbank. Hach, wie gut, daß ich bei Ihnen nachgefragt habe. Sie und willi haben mich echt beruhigt. Danke dafür mit lieben Grüßen, Ihre Frau Knobloch.

      2. mickzwo Autor

        Liebe Frau Knobloch,
        ich habe meinem willi die Sache mit dem Apfel geschildert. Er meint dazu:
        „So ein Apfel aus eigener Ernte ist eine schöne Idee. Als Willkommensgruß auf der Fensterbank hält er sich lange. Wenn dann das Vergnüglichkeitsbeenebaumelgör da vorbei kommt und diese krumpeligverwachsene Frucht entdeckt, wird es vor Freude quieken. Es weiß, dass Sie es in die Arme schließen und horchen wollen, was es so alles gesehen und erlebt hat.“ Ich denke, das wird ein Fest.
        Liebe Grüße, Ihr mick.

      3. kaetheknobloch

        Ach, wie schön wird das werden! Ich freue mich jetzt schon darauf. Danke Ihnen und willi, ich werde bestimmt von dem Freudequiekumärmelungsfest berichten. Herzlichst, Ihre Frau Knobloch.

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