Die alte Linde

Guten Morgen... Guten Morgen…

Dies ist eine Geschichte von Heinzelmännchen,
vielen kleinen Bäumchen und einem großen Baum.
Und so fängt die Geschichte an:
Große Probleme sind wie mächtige,
alte Dorflinden.

Die kleinen Geister können
sich darunter setzen,
damit sie Schutz finden
vor der großen, klaren Sonne;
sie könnte die kleinen Geister austrocknen.

Wenn der Himmel bedeckt ist
– etwa an schwülen, drückenden Sommertagen –
können die kleinen Geister sich
in respektvoller Entfernung
vor der Linde aufstellen.

Verschwitzt erbauen sich
die kleinen Geister daran.
Ihr Schweiß gilt ihnen als Orden.
Irgendwann haben sie genug
von all der Erbauung.

Nun gehen sie behände
in eine saftige, frische und
wohl duftende Kräuterwiese,
um viele kleine Linden zu pflanzen;
damit diese auch Schatten spenden..

wenn sie groß und stark sind.
Dabei treten die kleinen Geister alles platt.
Das stört sie nicht im Geringsten,
denn es sind sehr viele kleine Linden,
und die kleinen Geister sind sehr geschäftig.

Später setzen sich die kleinen Geister
wieder unter ihre Dorflinde.
Sie ruhen sich aus, sammeln Kraft
für die Fällung der Linde.
Sie ist ihnen im Weg..

Da geht einer in sich. Das bessert ihn, wie er meint. Doch das merkt niemand, bleibt er darin zu lange. Er tritt dann oft nur auf sich selber herum. Ernst Bloch

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