Don Quijote

Versuch den Schmutz einzukreisen

Schmutz will untersucht sein.

Entfernung schafft dort kaum Klarheit.

Söhne, die längst aus dem Gröbsten heraus sind machen sich schmutzig.

Mit Wonne.

Oberflächen heucheln gerne Ordnung.

Sie verstecken den Schmutz.

Es gibt definitiv mehr Unordnung als Ordnung.

Chaos bezeichnet das Fehlen einsehbarer Ordnung.

Ordentliche sind häufig nur Beiseiteräumer.

Regeln sind für Beiseiteräumer im Gewusel kaum erkennbar.

Sie brauchen sie nicht.

Dafür gibt es Schubfächer und Schränke mit Türen.

Das Eine könnte das Andere in Frieden vertilgen, zersetzten.

Es aufheben um wiederum vertilgt, zersetzt und aufgehoben zu werden, usf.

Das Alles könnte friedlich von Statten gehen.

Doch das beiseite räumende Prinzip hat längst Einzug gehalten.

Ende der Biologie.

Wenn die Schönen nach vorn kommen, sollen die anderen in den Müll kommen.

Es wird beiseite geräumt.

Leute, die versuchen alte Fotos zu ordnen, räumen oft nur beiseite.

Dreck machen kann jeder. Aber was ist dann Un-Rat?

https://de.wikipedia.org/wiki/Schmutz:

Etymologie

Die Herkunft des Wortes ist unsicher. Dem Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache zufolge passt das seit dem 15. Jahrhundert belegte frühneuhochdeutsche smu(t)z zu einer Gruppe von Bezeichnungen für Feuchtigkeiten, zu denen auch Moder gehört, und kann mit griechisch mydao „ich bin feucht, verderbe von der Nässe, verwese“ verwandt sein.[3] Das Etymologische Wörterbuch des Deutschen führt es mit niederländisch und mittelrheinisch mot „Nebel“ auf eine vermutete indoeuropäische Form *meu-, *mu „feucht, modrig“ zurück.[2] Von Schmutz ist die Berufsbezeichnung Smut für einen Schiffskoch abgeleitet.

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7 Gedanken zu „Versuch den Schmutz einzukreisen

  1. Pagophila

    Lieblingssatz: „Söhne, die längst aus dem Gröbsten heraus sind machen sich schmutzig.“ Ja. Und das lässt sich zum Glück nicht beiseite räumen.
    Immer wieder spannend, diese Versuche, den Schmutz einzukreisen. Auch die Etymologie. Ist das Bild von Dir?

    Antwort
    1. mickzwo Autor

      Ja, das Bild ist von mir. Ich habe es in der Schulzeit mal gemacht. Und ja, es ist eine Wonne, den Kindern beim Untersuchen zu zusehen. Heimlich, sonst werden sie abgelenkt.

      Antwort
      1. mickzwo Autor

        Da war ich etwa siebzehn. Das ist auf einem Schuhkarton, den ich mit Binderfarbe grundiert habe, gemacht. Ich wollte wohl mal testen, wie das mit dem Grundieren so klappt. Den Pinsel hatte ich in schwarze Tusche getunkt. So war es wohl. Das Bild hatte ich in einem Karton deponiert, neulich wiedergefunden und auf den Scanner gelegt. Ich fand, es passte gut zu diesem Artikel.

      2. mickzwo Autor

        Das Bild ist ein Souvenir. Ich hatte schon gedacht, es wäre abhanden gekommen. Als ich es durch Zufall wiederfand war die Freude groß. Vielleicht ist es wie mit den Geschichten. Wenn ich sie brauche, dann stehen sie irgendwie vor mir. Plötzlich. Wahrscheinlich soll ich nicht suchen. Das Malen habe ich fast ganz eingestellt. Trotzdem freut es mich natürlich, dass Dir das Bild gefällt. In Zukunft werde ich auf das Bild besser Acht geben. Ich danke Dir.

      3. Pagophila

        In einem Schuhkarton hat es wahrlich nichts verloren. Ewig schade um den schwungvollen Pinselstrich, kann ich da nur sagen. Aber auch angesichts der Tatsache, dass Du damit aufgehört hast…

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