Billard um halb zehn

„Im Ernst?!“ dachte ernst. Jep.

Alles mit Links.

Von wegen mit Links.

Neulich dachte ich so: Wo ist eigentlich der Heinrich Böll geblieben? Früher immer viel gelesen, hat Nobelpreis bekommen, war mit Wolfgang Niedeggen befreundet, usf.

Mein Bücherregal war einfach leer gelesen und dieses Krimigraubrot hatte ich auch schon durch. Im Keller habe ich tatsächlich noch einen Böll gefunden. Nicht mein Lieblingsbuch aber immerhin. Billard um halb Zehn. Hatte ich auch schon mal gelesen, aber worum es da wirklich geht? Nada!

Nachkriegsgeschichte halt. Lese ich mal eben, dachte ich.

Das ist ein wirklich großes Geschichtsbuch. Damit kann man ein veritables Faß aufmachen. Mal eben so weg lesen ist hier nicht möglich. Es ist eine Familiengeschichte, beginnt weit vor dem Weltkrieg I. und geht bis in den Anfang unserer Republik.

Erstaunlich welche Perspektivwechsel möglich sind. Erstaunlich auch, wie gradlinig man Dinge betrachten kann um daraus Konsequenzen zu ziehen.

Heinrich Böll: Billard um halb zehn. Roman.
Erstausgabe: Billard um…

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