Pause –

wo war ich stehen geblieben?
bei der sehnsucht und der furcht sie zu erreichen:

die kleine milde abendluft,
die mich um fünf nach zehn besucht
streicht mir, als wär’n wir lang ein paar
sehr zärtlich durch mein nackenhaar.
für licht sorgen sich zwei, drei sterne
ganz oben links, so hab ich’s gerne.
die abendluft ist sehr gesprächig
ich lausche und bin ganz gemächlich
vertieft in ihren lebenswandel
in ihren ärger, lust und handel
den sie mit den orkanen hat
und schenke ihr ein rosenblatt.
dann träumen wir -kurz!- von paris
versprechen uns noch das und dies
und trennen uns…

willi 2013

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